Tunnel Krummenohl - Mittendrin in Rönsahl

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Tunnel Krummenohl

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Im Tunnel
Im Tunnel Krummenohl
mit Fledermauskasten
Tunneleinfahrt
Tunneleinfahrt aus Richtung Ohl
Tunnel Krummenohl
Tunnel Krummenohl
Verborgen im Untergrund
Der Krommenohler Tunnel

Über die Bahnstrecke von Marienheide nach Wipperfürth wurde in den Mühlenecho-Ausgaben im Jahr 2013 ausführlich berichtet.

In der Mühlenecho-Serie des Vorjahres „Unser Bahnhof Ohl-Rönsahl“ wurde von dem Krommenohler Tunnel berichtet, der im Rahmen des Radweg-Ausbaues auf der ehemaligen Bahntrasse der Bahnstrecke zwischen Marienheide und Wipperfürth wieder geöffnet werden sollte. Seit der Stilllegung der Bahn im Jahre 1986 war der Tunnel gesperrt und die Tunnelportale mit Brettern verschlossen. Nach dem Abbau der Gleise wurde die Trasse geschottert und als Radweg freigegeben. Die abgebrochene Brücke in Ohl und den gesperrten Tunnel musste man umgehen, bzw. umfahren. Es blieb immer der Wunsch nach einem durchgängig befahrbaren Radweg. Dieses sollte im Jahr 2013 wahr werden, als die Arbeiten dafür weitgehend abgeschlossen waren. Die Trasse war nun geteert, Brückenbauwerke erneuert, Fahrbahnmarkierungen aufgebracht und in Ohl eine Auffahrt zum Bahndamm geschaffen. Der 90 m lange Tunnel in Krommenohl war saniert, für den Fledermausschutz eine Zwischendecke in Form einer aufwändigen Holzkonstruktion eingebaut worden und eine Beleuchtung, die sich bei Bedarf per Bewegungsmelder einschaltet, installiert. Dennoch blieb vorerst der Tunnel gesperrt, weil die Stützmauer vor dem Tunnelportal in Richtung Gogarten noch sarniert werden musste. Dies erwies sich jedoch als fast unendliche Geschichte, denn die Bauarbeiten zogen sich über Monate hin. Zuerst tat sich rein gar nichts, dann wurde die alte, einsturzgefährdete Stützmauer abgerissen. Der Aufbau der neuen Stützmauer erwies sich als schwierig, weil das Erdreich am Hang abrutsche und der Hang aufwändig stabilisiert und aufgefüllt werden musste. Zudem kam ein altes Brunnenbauwerk zutage und es wurden Baumaßnahmen für eine Wasserableitung erforderlich. Monatelang sah man Bagger und Baufahrzeuge im Einsatz. Endlich konnten im Sommer die Arbeiten abgeschlossen und nach den Sommerferien der Tunnel für Fußgänger und Radfahrer freigegeben werden.

Regina Marcus, im November 2014
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